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Der Einsatz

Der Einsatz

Die Einsätze unserer Rettungshundestaffel sind vielfältig: 

  • ein Kind kommt vom Spielen nicht mehr nach Hause
  • eine demente Person hat sich verirrt
  • ein Familienmitglied hat im psychischen Ausnahmezustand seinen Suizid angekündigt
  • durch eine Gasexplosion werden Menschen verschüttet

In solchen Situationen werden wir von den Polizeidienststellen in Baden-Württemberg über die zuständige Rettungsleitstelle alarmiert. Unser Einsatzgebiet ist primär der Landkreis Böblingen, jedoch werden wir auch häufig zur Unterstützung in benachbarte Landkreise wie Reutlingen, Tübingen, Freudenstadt, Calw, Enzkreis, Ludwigsburg und Esslingen alarmiert.
Moderne Suchhubschrauber und Drohnen können die sensiblen und gut trainierten Hundenasen nicht ersetzen. In dicht bewachsenem Wald, unwegsamem Gelände, bei Sturm, Nebel oder in der Nacht sind unsere Teams die Spezialisten.  

Aus Gesprächen mit Angehörigen wissen wir, wie gut es ist zu wissen, dass auch in der tiefen, kalten Nacht noch Rettungshundeteams unermüdlich suchen und alles daran setzen, den geliebten Menschen wieder nach Hause zu bringen. Dabei geben die zwei- und vierbeinigen Retter alles. Manchmal jedoch erreichen wir die hilflose Person nicht rechtzeitig.
Doch auch dann hat unsere Arbeit Sinn, denn es gibt den Hinterbliebenen Gewissheit und ermöglicht überhaupt Abschied zu nehmen.

Unsere Einsatzfahrzeuge sind dezentral stationiert - so können wir innerhalb kürzester Zeit zum Such- und Rettungseinsatz ausrücken.
Das tun wir das ganze Jahr und rund um die Uhr, bei Hitze oder Eiseskälte. Und wenn der Piepser an der festlichen Weihnachtstafel oder beim Familienfest schrillt - dann lassen wir unsere Familien zurück und rücken aus. Wir helfen schnell und unbürokratisch - und dabei 100% ehrenamtlich. Unsere Ausgaben für Ausbildung, Einsatzmittel und Einsätze finanzieren wir ausschließlich durch Spenden.

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Unser Team der Rettungshundestaffel

Unser Team der Rettungshundestaffel

Unsere Helden

Unsere Helden

Ausbildung

Ausbildung

Die Ausbildung ist das Wichtigste in der Rettungshundearbeit, nur ein wirklich gut ausgebildetes Rettungshundeteam kann in einem Einsatz die Informationen über die vermisste Person richtig einschätzen und mit den Gegebenheiten des Suchgebietes richtig umgehen.

Um all dies zu erreichen, sind viel Zeit und Engagement notwendig. An den Hundeführer und seinen Teampartner den Hund, werden hohe Anforderungen gestellt, dabei spielt der Teamgedanke eine sehr große Rolle.

Am Anfang einer Rettungshundelaufbahn steht die Frage der grundsätzlichen Eignung. Wobei es nicht darauf hinausläuft, dass eine bestimmte Rasse besonders und eine andere überhaupt nicht geeignet ist. Gut geeignet sind mittelgroße Hunde, die körperlich gesund und konditionell belastbar sind, der Hund darf keinerlei Aggression gegen Menschen oder andere Hunde zeigen und hat einen ausgeprägten Spieltrieb. Sehr kleine oder sehr große Hunde haben oft konditionelle Probleme und kommen bei großer Hitze oder langen Sucheinsätzen schnell an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit.

Der angehende Rettungshundeführer sollte den festen Willen haben, sich in ein Team einzufügen und das Ziel der gemeinsamen Arbeit fest im Blick behalten, nämlich die Rettung eines Menschenlebens. Körperliche Fitness und psychische Belastbarkeit sind weitere Voraussetzungen, um auch in schwierigen und langwierigen Einsätzen zu bestehen. Wir sind bei jedem Wetter unterwegs und lassen uns nicht durch Kälte oder Hitze abschrecken.

Die Ausbildung zum einsatzfähigen Rettungshundeteam dauert ca. 2 Jahre. In dieser Zeit lernen Hund und Hundeführer umfangreiche Themen kennen.

Dazu gehören für den Hundeführer, die Ausbildung als Einsatzsanitäter um eine lebenswichtige Erstversorgung zu gewährleisten, die über die normalen Erste-Hilfe-Maßnahmen hinausgeht. Der Umgang mit Karte, Kompass und GPS ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, da wir uns in unseren Einsätzen praktisch immer in unbekanntem Gelände bewegen. Kenntnisse in Kynologie und Erste Hilfe für den Hund sind ebenso gefragt wie eine Ausbildung in BOS-Sprechfunk.

Für den Hund sind Ausbildungsteile wie Unterordnung und Gehorsam vorgesehen. Der Hund muss sich vom Hundeführer steuern lassen und auch in extremen Situationen seinem Hundeführer gehorchen. Die Suchausbildung wird mit unterschiedlichsten Situationen variiert, um den Hund nicht auf eine bestimmte Sache zu konditionieren. Aus diesem Grund wechseln wir ständig unsere Übungsgebiete, um eine Gewöhnung zu vermeiden.

Sie möchten gerne Teil unseres Teams werden?

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an einer Ausbildung zum Rettungshundeführer haben. Auch als Trainings- und Einsatzhelfer ohne Hund werden Sie benötigt und umfassend ausgebildet
Melden Sie sich für erste Informationen bei unserem Staffelleiter Ilhan Ayaydin. So können erste Fragen geklärt werden.
Sehr herzlich heißen wir Sie dann willkommen zu einem ersten Schnuppertraining, in dem Sie das ganze Team kennen lernen können.

Trainingszeiten

Trainingszeiten

Die Ausbildung findet zu folgenden Übungszeiten statt:

Samstag oder Sonntag 12:00 bis ca. 18:00 Uhr
Die Ausbildung findet bei jeder Witterung statt.
Eine regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung.

Ilhan Ayaydin

Ilhan Ayaydin
Leiter Notfallvorsorge, Staffelleiter Rettungshunde
Mobil 01512-8449803
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