Fakten zur Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser sind als Hilfsorganisation auf vielfältige Weise in die Bewältigung der COVID-19-Pandemie eingebunden.

Corona-Schutzimpfungen

In ganz Baden-Württemberg sind am 22. Januar 50 Kommunale Impfzentren (KIZ) zusätzlich zu den neun Zentralen Impfzentren (ZIZ), die bereits am 27. Dezember gestartet sind, in Betrieb gegangen. Auch die Malteser unterstützen den Betrieb solcher Zentren im Auftrag der Städte und Gemeinden, um in kürzester Zeit möglichst viele Menschen bei größtmöglicher Sicherheit gegen das Corona-Virus zu impfen.

Aktuell (Stand: 1. Februar 2021) sind die Malteser in 20 Impfzentren mit mobilen und stationären Impfteams aktiv:

  • Aalen KIZ
  • Bruchsal KIZ
  • Esslingen KIZ
  • Freiburg KIZ + ZIZ
  • Göppingen KIZ
  • Heidelberg ZIZ
  • Karlsruhe ZIZ
  • Konstanz KIZ
  • Landesmesse Leinfelden-Echterdingen KIZ
  • Lörrach KIZ
  • Ludwigsburg KIZ
  • Mannheim ZIZ
  • Offenburg KIZ + ZIZ
  • Ravensburg KIZ
  • Sigmaringen KIZ
  • Stuttgart ZIZ Liederhalle
  • Stuttgart ZIZ Robert-Bosch-Krankenhaus

Einsätze in drei weiteren Impfzentren sind noch geplant. 

Insgesamt sind/waren 820 ehren- oder hauptamtliche Malteser in 31 Stadt-, Landkreisen und Regionen Baden-Württembergs mit 154 Einsätzen in der Corona-Hilfe aktiv.

Bevölkerungsschutz

Die Notfallvorsorge der Malteser leistet im Rahmen des Katastrophenschutzes ihren Beitrag dazu, die außergewöhnlichen Belastungen für das deutsche Gesundheitssystem durch fachliche Unterstützungsleistungen abzufedern.

Die Malteser in Baden-Württemberg haben auf die Herausforderung der Corona-Krise mit der Einrichtung eines zentralen Lagezentrums reagiert, das alle Aktivtäten landesweit steuert und koordiniert. Das Team des Lagezentrums in der Malteser Regionalgeschäftsstelle in Stuttgart beobachtet die tagesaktuelle Entwicklung und arbeitet im täglichen Austausch mit dem zentralen Krisenstab der Malteser in Köln und mit den zuständigen Behörden sowie anderen Hilfsorganisationen daran, notwendige Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie umzusetzen.

Auch fachlich qualifizierte Aufgaben, die über den Katastrophenschutz hinausgehen, nehmen zu: So entlasten die Malteser den über die über die Rufnummer 116117 erreichbaren ärztlichen Notdienst und übernehmen Transporte für den medizinischen Notdienst der Krankenkassen. Sie helfen, Personen in Abstrichzentren und „Drive-Ins“ auf das Virus zu testen, richten Fieberambulanzen ein, um Arztpraxen zu entlasten, und beteiligen sich am Aufbau und Betrieb von Quarantänestationen und Schutzunterkünften. In mehreren Kommunen unterstützen Einsatzkräfte der Malteser den Regelrettungsdienst. Sie werden auch zur Verlegung von Patienten sowie bei der Evakuierung von Pflegeheimen nach einem Corona-Ausbruch angefordert.

Über ihr regionales Logistikzentrum organisieren die Malteser die schwierige Aufgabe, Schutzausrüstung und Material für die Erfüllung der Aufgaben zu beschaffen und zuzuliefern.

Hilfen im Alltag

An fast 40 Orten in Baden-Württemberg schließen Malteser mit Einkaufshilfen für COVID-19-Risikogruppen, die Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente bis an die Türschwelle liefern, eine Lücke in der Versorgung. Mit virtuellen Besuchsdiensten per Telefon bleiben die Malteser nahe bei Menschen, die derzeit nicht rausgehen und keinen Besuch erhalten dürfen, um Einsamkeit zu lindern und Sorgen und Ängste aufzufangen.

Der Rettungsdienst und Krankentransport sowie die regulären sozialen Dienste, allen voran der Hausnotruf, der Menüservice und die ambulante Pflege, werden unter strikter Einhaltung aller Auflagen und Handlungsempfehlungen zuverlässig weiterhin erbracht.

Als rasche Antwort auf die Corona-Krise haben die Malteser ihre Aktivitäten zur Unterstützung von älteren Menschen und Angehörigen von Risikogruppen deutlich verstärkt. Über die bundesweite Telefon-Hotline 0221 / 9822-9506 kann jeder Hilfe für sich oder für Angehörige anfordern.

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