Fakten zur Malteser Corona-Hilfe

Die Malteser sind als Hilfsorganisation auf vielfältige Weise in die Bewältigung der COVID-19-Pandemie eingebunden.

In 27 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs sind/waren fast 750 ehren- und hauptamtliche Malteser in rund 90 Projekten im Einsatz, um den Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal zu decken, ältere oder isolierte Menschen zu unterstützen, logistische Leistungen für das Gesundheitssystem zu übernehmen und Menschen in Not auch unter strengen Schutzauflagen sicher und zuverlässig zu helfen.

Tausende Mitarbeitende und Ehrenamtliche wurden geschult, um Menschen in Not auch unter strengen Schutzauflagen sicher und zuverlässig helfen zu können.

Nach Asien, Europa und den USA erreicht die Pandemie auch die ärmsten Länder der Welt. Als eine der größten katholischen Hilfsorganisationen weltweit sind die Malteser im Einsatz, um auch dort zu helfen wo COVID-19-Erkrankungen eine noch ungleich größere Bedrohung darstellen. Die Malteser in Deutschland unterstützen die ausländischen Malteser Organisationen durch Spendengelder und bei der Beschaffung von Hilfsmaterial und Schutzausrüstung.

Bevölkerungsschutz

Die Notfallvorsorge der Malteser leistet im Rahmen des Katastrophenschutzes ihren Beitrag dazu, die außergewöhnlichen Belastungen für das deutsche Gesundheitssystem durch fachliche Unterstützungsleistungen abzufedern.

Die Malteser in Baden-Württemberg haben auf die Herausforderung der Corona-Krise mit der Einrichtung eines zentralen Lagezentrums reagiert, das alle Aktivtäten landesweit steuert und koordiniert. Das Team des Lagezentrums in der Malteser Regionalgeschäftsstelle in Stuttgart beobachtet die tagesaktuelle Entwicklung und arbeitet im täglichen Austausch mit dem zentralen Krisenstab der Malteser in Köln und mit den zuständigen Behörden sowie anderen Hilfsorganisationen daran, notwendige Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie umzusetzen.

Auch fachlich qualifizierte Aufgaben, die über den Katastrophenschutz hinausgehen, nehmen zu: So entlasten die Malteser den über die über die Rufnummer 116117 erreichbaren ärztlichen Notdienst und übernehmen Transporte für den medizinischen Notdienst der Krankenkassen. Sie helfen, Personen in Abstrichzentren und „Drive-Ins“ auf das Virus zu testen, richten Fieberambulanzen ein, um Arztpraxen zu entlasten, und beteiligen sich am Aufbau und Betrieb von Quarantänestationen. In mehreren Kommunen unterstützen Einsatzkräfte der Malteser den Regelrettungsdienst. Sie werden auch zur Verlegung von Patienten sowie bei der Evakuierung von Pflegeheimen nach einem Corona-Ausbruch angefordert.

Über ihr regionales Logistikzentrum organisieren die Malteser die schwierige Aufgabe, Schutzausrüstung und Material für die Erfüllung der Aufgaben zu beschaffen und zuzuliefern.

Hilfen im Alltag

An fast 40 Orten in Baden-Württemberg schließen Malteser mit Einkaufshilfen für COVID-19-Risikogruppen, die Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente bis an die Türschwelle liefern, eine Lücke in der Versorgung. Mit virtuellen Besuchsdiensten per Telefon bleiben die Malteser nahe bei Menschen, die derzeit nicht rausgehen und keinen Besuch erhalten dürfen, um Einsamkeit zu lindern und Sorgen und Ängste aufzufangen.

Der Rettungsdienst und Krankentransport sowie die regulären sozialen Dienste, allen voran der Hausnotruf, der Menüservice und die ambulante Pflege, werden unter strikter Einhaltung aller Auflagen und Handlungsempfehlungen zuverlässig weiterhin erbracht.

Als rasche Antwort auf die Corona-Krise haben die Malteser ihre Aktivitäten zur Unterstützung von älteren Menschen und Angehörigen von Risikogruppen deutlich verstärkt. Über die bundesweite Telefon-Hotline 0221 / 9822-9506 kann jeder Hilfe für sich oder für Angehörige anfordern.

Unsere Hilfen in der Corona-Krise

Aktuelle Meldungen zur Malteser Corona-Hilfe

Corona-Hilfe der Malteser in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg waren bis Ende Juli knapp 750 ehren- und hauptamtliche Malteser in 27 Stadt- und Landkreisen mit rund 90 Einsätzen und Projekten aktiv, um von einer COVID-19-Infektion Betroffenen oder Verdachtsfällen beizustehen.

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