Martin Schelleis zum Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes gewählt

Dresden/Köln. Die Bundesversammlung des Malteser Hilfsdienst e.V. hat in Dresden Martin Schelleis (66) zum Präsidenten der katholischen Hilfsorganisation gewählt. Der frühere Generalleutnant der Bundeswehr engagiert sich bereits seit zwei Jahren ehrenamtlich als Bundesbeauftragter für Krisenresilienz, Sicherheitspolitik und Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei den Maltesern. Schelleis folgt damit auf Georg Khevenhüller, der acht Jahre als Präsident tätig war. Als neuer von insgesamt drei Vize-Präsidenten wurde Jörg von Fürstenwerth gewählt.

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Mit Spenderleber im Einsatz für andere

Zum Tag der Organspende am 6. Juni rücken die Malteser ein Thema in den Fokus, das Leben retten kann – oft gleich mehrfach. Torsten Klein aus Notzingen weiß das aus eigener Erfahrung: Seit 39 Jahren lebt er mit einer Spenderleber. Heute engagiert er sich selbst bei den Maltesern. Gleichzeitig sorgen die Malteser in Stuttgart dafür, dass lebensrettende Organe schnell ans Ziel kommen.

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GKV stabilisieren – Rettungsdienst nicht destabilisieren

Berlin. Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst warnen gemeinsam vor einer strukturellen Unterfinanzierung des Rettungsdienstes durch die geplante Begrenzung von Vergütungssteigerungen auf die Grundlohnrate in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

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Weltkriegsbombe in Pforzheim: Malteser unterstützten bei Evakuierungsmaßnahmen

Am Mittwoch, 13. Mai, wurde bei Bauarbeiten in Pforzheim im Bereich des Quartiersparks Oststadt eine 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe gefunden. Diese konnte am Sonntag, 17. Mai in den frühen Nachmittagsstunden, durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg erfolgreich entschärft werden. An dem Großeinsatz beteiligt waren rund 1.500 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, der Technischen Dienste, der Stadtverwaltung sowie zahlreiche weitere Einsatz- und Unterstützungskräfte. Auch die Malteser aus ganz Baden-Württemberg waren mit 32 Helferinnen und Helfer aus dem Katastrophenschutz sowie mit Kräften aus dem Rettungsdienst seit den frühen Morgenstunden im Einsatz.

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Malteser „Plaudernetz“ kooperiert mit Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V.

Im „Plaudernetz“ haben seit dem Start im Sommer 2025 mehr als 15.000 Gespräche stattgefunden. Menschen, die das Bedürfnis haben mit jemandem zu sprechen, telefonieren mit freiwilligen Plauderpartnerinnen und Plauderpartnern. Nun schließen die Malteser eine Kooperation mit den Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen (CKD). Die CKD wollen ihr Netzwerk nutzen, um mehr Menschen für das „Plaudernetz“ zu gewinnen und damit Einsamkeit entgegenzuwirken.

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