Malteser stocken Rettungsdienst auf - Außergewöhnliche Einsatzlage in Freiburg und Stuttgart
Wegen der extremen Hitze kamen die Rettungskräfte der Malteser in ganz Baden-Württemberg an ihre Grenzen. Viele Mitarbeitende übernahmen zusätzliche Schichten auf freiwilliger Basis. In verschiedenen Städten wie Böblingen, Breisach Bruchsal, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart wurden zusätzliche Rettungsmittel eingesetzt.
Besonders angespannt war die Lage in Stuttgart und Freiburg, wo die zuständigen Leitstellen eine Außergewöhnliche Einsatzlage ausriefen.
In Stuttgart wurden am Samstag zusätzliche Rettungswagen und Krankentransportwagen von der Johanniter Unfallhilfe, dem DRK, dem Malteser Hilfsdienst und der Feuerwehr Stuttgart in Dienst genommen. Die Malteser im Rettungsdienst Bezirk Stuttgart besetzten von Samstag zu Sonntag zusätzlich die Nachtschicht und setzten auch am Sonntag einen weiteren Rettungswagen ein. Am Samstagabend wurde die Außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der 7. Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes der Malteser Stuttgart waren am Sonntag den ganzen Tag unterstützend mit einem Krankentransportwagen im Einsatz.
Auch in Freiburg gab es seit nunmehr 10 Tagen steigende Einsätze, mit extremen Auslastungsspitzen am Wochenende. Hier rief die Stadt Freiburg von Donnerstag und bis Sonntag die Außergewöhnliche Einsatzlage aus. Auch hier war die Belastung des Personals enorm hoch aufgrund der physischen Belastung und dem Dauereinsatz. Bereits am Mittwoch wurde wegen der Hitze im Wechsel von DRK und Malteser ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) eingesetzt.
Ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Unterstützung an vielen Orten
Neben der Unterstützung des Rettungsdienstes unter anderem in Mannheim, Bruchsal, Karlsruhe und im Ortenaukreis waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes auch bei weiteren Einsätzen gefordert. Untern anderem unterstützten die Malteser in Reutlingen den Einsatz beim Großbrand im Reutlinger Industriegebiet.
Ein herzliches Dankeschön an alle
„41 Grad - das hat es im Juni bisher noch nicht gegeben“, so Klaus Weber, Geschäftsführer der Malteser Baden-Württemberg. „Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken, die in den letzten Tagen im Einsatz waren und den Nächsten geholfen waren. Es gab unheimlich viele Einsätze – diese wurden im im Hauptamt und im Ehrenamt sehr gut bewältigt.“