Tag der Kinderhospizarbeit am 10.2.: Grüne Backwaren, Infostände und Begegnungen

Eine Malteserin mit einem grünen Band vor der Bäckertheke
Hospizkoordinatorin Sabrina Reithmeier freut sich über die Zusammenarbeit mit den Bäckereien zum Tag der Kinderhospizarbeit.
Grüngefärbte Berliner
Grün symbolisiert die Farbe der Hoffnung. Fotos Malteser
Eine Frau und ein Mädchen bemalen Steine
Die Begleitung durch die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter ist so wertvoll für die Familien. Foto: Christian Vierfuss

„Es ist großartig, dass uns die Bäckereien so engagiert unterstützen“, sagt Sabrina Reithmeier, Koordinatorin in Tuttlingen. „Die grünen Berliner sind ein echter Hingucker – und ein niedrigschwelliger Weg, um auf die besondere Lebenslage der betroffenen Familien aufmerksam zu machen.“ Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Amalie im Bodenseekreis und in Ravensburg erreichte bereits seit 2021 viel Aufmerksamkeit mit der Aktion, auch andere ambulante Kinderhospizdienste in Baden-Württemberg haben sich angeschlossen – u.a. in Aalen, Freudenstadt, Heilbronn, Hüttlingen, Heidenheim, Ravensburg, Rottweil, Tuttlingen, Weingarten und im Bodenseekreis.

Neben den grünen Backwaren machen die Malteser auch auf anderen Wegen auf den Tag der Kinderhospizarbeit aufmerksam. In Freiburg, Emmendingen und Bad Mergentheim informieren die Teams mit Infoständen, kleinen Blumengeschenken und thematischen Aktionen über ihre Angebote in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit und kommen mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch. Der Kinderhospizdienst Ostalb veranstaltet am 10. Februar im Landratsamt Heidenheim einen Infoabend, in dem ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie betroffene über ihre Arbeit informieren. In Heilbronn, Hüttlingen und Heidenheim besuchen Hospizkoordinatorinnen zudem eine Kindereinrichtung bzw. Schulen, um Kinder und Jugendliche altersgerecht über das Thema Krankheit, Abschied und Trauer zu sprechen.

Der Tag macht auf die Situation betroffener Familien aufmerksam 

Der Tag der Kinderhospizarbeit wurde am 10. Februar 2006 wurde vom Deutschen Kinderhospizverein ins Leben gerufen. Sein Ziel ist bis heute unverändert: Die wichtige Arbeit der Kinder‑ und Jugendhospizdienste bekannter zu machen, Ehrenamtliche zu gewinnen, Unterstützerinnen und Unterstützer zu finden und das gesellschaftlich oft tabuisierte Thema „Tod und Sterben“ in den Alltag zu holen.

Unverzichtbar: die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter

Ehrenamtliche Hospizbegleiter/-innen besuchen ein bis zwei Mal pro Woche betroffene Kinder, Eltern oder Verwandte und bringen ein Stück Normalität und Ruhe in den Alltag. Besonders wertvoll ist die Zeit für Geschwisterkinder, die im Alltag oft zurückstecken müssen. Sie basteln zusammen, gehen auf den Spielplatz, begleiten sie zu Freizeitaktivitäten – oder hören einfach zu.

Mitmachen bei den Maltesern: Engagement in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Interessierte, die Hilfe suchen, sich ehrenamtlich einbringen oder die Arbeit der Hospizdienste unterstützen möchten, können Kontakt zu ihren Maltesern vor Ort aufnehmen oder sich online über die vielfältigen Möglichkeiten des Mitwirkens informieren.

Social-Media-Aktion: Grüne Berliner posten

Die Malteser freuen sich, wenn viele Bilder von den gekauften grünen Berlinern oder Muffins auf Social gepostet werden mit den Hashtags: #tagderkinderhospizarbeit, #malteserbw, #MalteserKinderhospiz sowie auf Instagram und Facebook markiert werden mit @malteserbw.

 

Die Hospizarbeit wird größtenteils über Spenden finanziert.

Zur Spendenseite

Video über die ambulanten Kinder und Jugendhospizdienste