Soziales Ehrenamt Malteser Bruchsal

Malteser Soziales Ehrenamt

Heike Sabisch

Telefon: 016099233952
E-Mail: heike.sabisch@malteser.org
Friedrichstr. 78 - 76646 Bruchsal

Besuchs- und Begleitungsdienste: Sozial stark!

In unseren ehrenamtlichen sozialen Diensten kümmern sich qualifizierte Ehrenamtliche um alte, kranke und einsame Menschen. Sie begleiten im Alltag, zu Hause und in stationären Einrichtungen.
Bundesweit sind in den unten vorgestellten sozialen Diensten ca. 6.500 Helfende an mehr als 300 Standorten für andere Menschen da. Sie führen Gespräche, begleiten bei Unternehmungen oder Kulturveranstaltungen und geben Hilfestellung im Alltag.

Wir möchten Lebensqualität und Lebensfreude schenken, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden unterstützen.

Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren

Der Besuchs- und Begleitdienst der Malteser bringt Licht in den Alltag einsamer Menschen. Ehrenamtliche besuchen ältere Menschen zu Hause oder in einer Einrichtung der Altenhilfe. Sie haben ein offenes Ohr und gehen mit viel Einfühlungsvermögen auf die persönliche Lebenssituation der älteren Menschen ein. Hier ist Raum für die persönlichen Bedürfnisse, für die Lebensgeschichte und das aktuelle Befinden. Kleine Handreichungen im Alltag, ein Spaziergang ins Grüne, ein Besuch im Stadtcafé bereiten Lebensfreude und stimmen zuversichtlich.

Zusätzlich bieten die Malteser eine Friedhofs- oder Kirchenbegleitung an. Die Ehrenamtlichen bringen die meist älteren Menschen mit einem Fahrzeug oder zu Fuß zum Friedhof und begleiten sie bis zum Grab oder auch zum Gottesdienst. Sie halten ein wenig mit ihnen inne, nehmen Anteil an ihrer Trauer, hören zu und finden im richtigen Moment die passenden Worte.

Fragen und Antworten zum Besuchs- und Begleitdienst:

>>>  An wen wendet sich der Besuchs- und Begleitdienst? 

Der Besuchs- und Begleitdienst richtet sich an einsame, ältere Menschen, unabhängig von Geschlecht und ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit. Diese wohnen entweder zu Hause oder in einer Alten- und Pflegeeinrichtung und wünschen sich Kontakt und Abwechslung in ihrem Alltag, bzw. die Möglichkeit, den Friedhof oder den Gottesdienst zu besuchen.

Auch für Angehörige, die weit entfernt wohnen und nicht regelmäßig nach ihren Verwandten sehen können, bringt der Besuchs- und Begleitdienst ein Stück Sicherheit: Regelmäßig erhalten die älteren Menschen Besuch und Unterstützung. So können auch Hilfebedürftigkeit und Veränderungen auffallen, die am Telefon noch länger verborgen blieben.

>>> Wer kommt zu Besuch?

Bei der Auswahl der Ehrenamtlichen achten wir sehr genau darauf, dass diese einfühlsam und aufmerksam sind und einen guten Umgang mit den Seniorinnen und Senioren pflegen. Dazu werden die Ehrenamtlichen intensiv geschult und ausgebildet. Zudem liegt uns besonders am Herzen, dass die Ehrenamtlichen und die besuchte Person gut zueinander passen.

>>> Wie verläuft ein Besuch?

Ein Senior oder eine Seniorin trifft sich einmal pro Woche oder im Abstand von zwei Wochen mit einer oder einem Ehrenamtlichen. Dies kann zu Hause in den eigenen vier Wänden der begleiteten Person geschehen oder in einer Pflegeeinrichtung bzw. im betreuten Wohnen. Die oder der Ehrenamtliche leistet vor allem Gesellschaft, ist offen für persönliche Gespräche und fühlt sich in die Lebensumstände der begleiteten Person ein. Wer Lust und Freude daran hat, kann auch gemeinsam spazieren gehen oder einen kleinen Ausflug in ein nahegelegenes Café machen. Die Malteser bieten ebenfalls gemeinsame Friedhofs- oder Gottesdienstbesuche an.

Für den Besuchsdienst der Malteser fallen für die begleitete Person keine Kosten an. Bitte beachten Sie, dass die Ehrenamtlichen keine hauswirtschaftlichen oder pflegerischen Tätigkeiten übernehmen können.

>>> Wie kann ich ehrenamtlich Seniorinnen und Senioren begleiten?

Für das Ehrenamt sollten Sie zwei bis drei Stunden pro Woche mitbringen. In der Regel findet ein Besuch im wöchentlichen oder zwei-wöchentlichen Abstand zu Hause oder in einer Altenhilfeeinrichtung statt. Die Dauer des Besuchs richtet sich nach den Wünschen und Vorstellungen der Begleiteten und der Ehrenamtlichen. Generell sollte man für das Ehrenamt offen und kommunikativ sein und sich auf unterschiedliche Situationen einstellen können. Zudem sollte die Bereitschaft da sein, an der dazugehörigen Ausbildung bzw. Schulung teilzunehmen.