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Malteser Region Baden-Württemberg

Elisabeth von Spies als Freiburger Diözesanleiterin verabschiedet

Nachfolger ist Dominicus Freiherr von und zu Mentzingen

25.02.2019
Elisabeth von Spies. Foto: Patrick Seeger
Domincus von Mentzingen und Elisabeth von Spies mit Malteser Präsident Georg Khevenhüller. Foto: Patrick Seeger

Freiburg. Wechsel an der Malteser Spitze: Nach zehn Jahren als ehrenamtliche Diözesanleiterin in Freiburg wurde Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim am 23. Februar aus ihrem Amt verabschiedet. Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Konviktskirche des Collegium Borromaeum, der von Weihbischof Rainer Klug und Malteser Diözesanseelsorger Jürgen Olf zelebriert wurde – sie standen bereits bei der Amtseinführung 2009 am Altar. Neuer Diözesanleiter ist Dominicus Freiherr von und zu Mentzingen, der beim anschließenden Empfang von Malteser Präsident Georg Khevenhüller berufen wurde.
Seit Januar 2009 hat sich Baronin Spies unermüdlich in der Malteser Leitung für das Ehrenamt in der Erzdiözese engagiert. „Es war mir eine Freude mitgestalten zu dürfen und das Wachstum der vielen Malteser Dienste zu erleben. Das Engagement unserer Helferinnen und Helfer hat mich dabei immer sehr beeindruckt und mich in meiner eigenen Ehrenamtlichkeit motiviert“, so die Diözesanleiterin.

Elisabeth von Spies gehört zu den Gründerpersönlichkeiten der Hospizbewegung in Deutschland. Seit 1989 hat sie die Hospizarbeit auch über die Malteser hinaus bekannt gemacht und sich für deren breite gesellschaftliche Anerkennung eingesetzt. Ab dem Ende der achtziger Jahre baute sie das Katharinenhospiz am Park in Flensburg mit auf, später, gemeinsam mit ihrem Ehemann Wilderich, die Malteser Kommende und das Geistliche Zentrum in Ehreshoven bei Köln. Von 1996 bis 2012 wirkte die leidenschaftliche Förderin des Ehrenamts als Vizepräsidentin des Hilfsdienstes und Generaloberin der Malteser. Zum Beginn ihres Ruhestands kehrte sie in ihre südbadische Heimat zurück und begann ihr Amt als Diözesanleiterin in Freiburg. „Nach meiner Tätigkeit als Präsidiumsmitglied konnte ich endlich die Basis aus unmittelbarer Nähe erleben: manchmal anregen und steuern, immer staunen und bewundern. Es hat mir immer große Freude gemacht, unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu begleiten“, resümiert von Spies.

Ihr Nachfolger Dominicus Freiherr von Mentzingen engagiert sich bereits seit 2006 als stellvertretender Diözesanleiter im Malteser Hilfsdienst in Freiburg. „Für mich widerspiegelt das Engagement im örtlichen und im diözesanen Rahmen am unmittelbarsten die Verbindung von Kirche und karitativem Ehrenamt“, sagt er.
Dominicus von Mentzingen lebt in Kraichtal-Menzingen und verwaltet dort den familieneigenen land-  und forstwirtschaftlichen Betrieb. Zudem ist er seit 2012 ordentliches Mitglied der Camera dei Conti (Rechnungskammer) des Souveränen Malteser Ritterordens in Rom und seit 2014 deren Präsident. Auf seine neue Aufgabe als Diözesanleiter freut er sich: „Bei den Maltesern kommt für mich die unabdingbare Verbindung von Glauben und Helfen zusammen.“

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