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Malteser Region Baden-Württemberg

Von Stuttgart nach Rom: Wallfahrt für Menschen mit Behinderung

Pilger mit und ohne Behinderung fahren mit Maltesern zum Papst

17.09.2018
Wer mit den Maltesern nach Rom fährt, für den öffnet sich das Tor mit dem berühmten Schlüsselloch. Denn dahinter liegt der Park der Villa Malta, wo alle Pilger vom Malteserorden empfangen werden. Foto: Malteser
Wer mit den Maltesern nach Rom fährt, für den öffnet sich das Tor mit dem berühmten Schlüsselloch. Denn dahinter liegt der Park der Villa Malta, wo alle Pilger vom Malteserorden empfangen werden. Foto: Malteser
Festliche Gottesdienste im Petersdom, in St. Paul vor den Mauern, Santa Sabine und in der Lateranbasilika stehen auf dem Programm für die Rompilger. Foto: Malteser
Festliche Gottesdienste im Petersdom, in St. Paul vor den Mauern, Santa Sabine und in der Lateranbasilika stehen auf dem Programm für die Rompilger. Foto: Malteser
Ein 14köpfiges ehrenamtliches Helferteam kümmert sich rund um die Uhr um die Wallfahrer. Foto: Malteser
Ein 14köpfiges ehrenamtliches Helferteam kümmert sich rund um die Uhr um die Wallfahrer. Foto: Malteser
In Rom treffen die Pilger aus Baden-Württemberg auf rund 800 Wallfahrer, die mit Bussen aus ganz Deutschland und mit dem Flugzeug zur Malteser Behindertenwallfahrt anreisen. Foto: Malteser
In Rom treffen die Pilger aus Baden-Württemberg auf rund 800 Wallfahrer, die mit Bussen aus ganz Deutschland und mit dem Flugzeug zur Malteser Behindertenwallfahrt anreisen. Foto: Malteser

Stuttgart. 13 Pilger mit körperlichen Einschränkungen und 21 Pilger, die den anderen helfen, brechen am 29. September mit einem barrierefreien Reisebus von Stuttgart nach Rom auf. Sie sind Teil der größten deutschen Wallfahrt für Menschen mit Behinderung in die Ewige Stadt. Organisiert vom Malteser Hilfsdienst können auch diejenigen, für die der Weg über große Entfernungen, Kopfsteinpflaster und unzählige Stufen normalerweise zu viele Hindernisse birgt und die vor allem betreut oder gepflegt werden müssen, einmal eine wirklich große Reise machen.

„Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder Pflege und Betreuung benötigen, könnten diese Pilgerreise nach Rom alleine nicht machen“, weiß Vitus Graf von Waldburg-Zeil, Malteser Bezirksbeauftragter Oberschwaben, der den Malteser Pilgerbus aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, leitet: „Wir möchten ihnen eine Möglichkeit geben, die Ewige Stadt Rom in der Gemeinschaft der Malteser zu erleben und aus der Begegnung mit dem Heiligen Vater sowie aus der Feier der Heiligen Messe in den Hauptkirchen Roms neue Kraft für ihren Alltag zu schöpfen“, betont Graf von Waldburg-Zeil. In Rom treffen die Pilger aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart dann die anderen fast 800 Pilger aus allen Teilen Deutschlands. Die Wallfahrt, die vom Bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziell gefördert wird, steht unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen“. Zu den Highlights gehören die Papst-Audienz auf dem Petersplatz, der Blick durch das berühmteste Schlüsselloch Roms an der Villa Malta auf dem Aventin-Hügel sowie der Besuch der Vatikanischen Gärten oder Museen. Neben Ausflügen in die Innenstadt und die Umgebung Roms feiern die Pilger heilige Messen im Petersdom, in St. Paul vor den Mauern, Santa Sabina und in der Lateranbasilika.

Etwas außerhalb von Rom in behindertengerechten Unterkünften untergebracht, fahren die insgesamt 20 Busse im Konvoi mit Polizei-Eskorte durch den dichten Verkehr der italienischen Hauptstadt bis zum jeweiligen Ziel. „Die Römer und der Vatikan machen ganz viel für unsere mobil eingeschränkten Pilger möglich – das ist toll und einmalig“, betont Graf von Waldburg-Zeil, der regelmäßig in engem Kontakt mit den Organisatoren der Malteser Zentrale in Köln steht. Am 6. Oktober werden die Wallfahrer aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart wieder zurück erwartet – und bestimmt viel zu berichten haben.

Achtung Redaktionen:
Neben der Busleitung (Vitus Graf von Waldburg-Zeil, Oberschwaben), seinem Stellvertreter (Christian Melzer, Kirchheim) und dem Seelsorger (Pfarrer Matthias Haas, Stuttgart) gehören auch ein Arzt (Aalen), eine Pflegeleitung (Sachsenheim) und ein Techniker (Winnenden) dem Leitungsteam unter Führung der Diözesanreferentin Malteser Pastoral, Martha Oswald (Winnenden), die selbst seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, an. Die mitfahrenden Pilger und Helfer kommen aus Aalen, Ellwangen, Göppingen, Ravensburg, Stuttgart, Weingarten und Winnenden. Gerne vermitteln wir Interviews mit dem Busleiter Vitus Graf von Waldburg-Zeil und den weiteren Mitgliedern des Leitungsteams sowie mit Helfern und Pilgern. Vermittlung: Tel. 0171 / 310 52 79, presse.bw(at)malteser(dot)org

Fotos
zum Download finden Sie unter https://bit.ly/2BE57SH

 

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