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Malteser Region Baden-Württemberg

Stuttgart: Malteser beim Landesempfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz: "Helfen in nah und fern"

Innenminister Thomas Strobl: "Die Kraft und der Mut, anderen zu helfen"

10.05.2017
Innenminister Thomas Strobl und der Malteser Landesbeauftragte für Baden-Württemberg, Edmund Baur (Foto: KD Busch)
Knapp 20 Malteser Helferinnen und Helfer konnten an dem Empfang im Innenministerium teilnehmen. Foto: KD Busch
Innenminister Strobl dankte den rund 400 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre große Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Foto: KD Busch
Der Malteser Landesbeauftragte Edmund Baur betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung des Ehrenamtes für ein gut funktionierendes Notfallvorsorgesystem. Foto: KD Busch

Stuttgart. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl hat am 6. Mai 2017 im Innenministerium in Stuttgart rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer - darunter auch knapp 20 Malteser aus Baden-Württemberg - empfangen.

„Es ist mir eine große Ehre und eine besondere Freude, mich heute mit diesem Empfang im Namen der Landesregierung bei den Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, dem THW, der Notfallseelsorge und den Reservisten für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Sie zeigen mit ihrem Engagement eine große Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung für unser Land zu übernehmen“, so Minister Strobl. Dies sei noch bemerkenswerter, weil gerade die Ehrenamtlichen bei ihren Einsätzen oft genug die eigene Gesundheit und gar das eigene Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen.

"Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Fast jeder zweite in diesem Land engagiert sich freiwillig. Es gibt viele Gründe, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern dankbar zu sein. Nähe und Liebe zum Menschen sind wichtige Werte: Aus ihnen erwachsen die Kraft und der Mut, anderen zu helfen. Baden-Württemberg sagt heute von Herzen Danke“, so der Stv. Ministerpräsident weiter. 

In seinem für die Hilfsorganisationen gesprochenen Grußwort dankte der Malteser Landesbeauftragte Edmund Baur im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Einladung und die damit zum Ausdruck gebrachte Anerkennung und Wertschätzung. Er betonte die große Bedeutung des Ehrenamtes für eine gut funktionierende Notfallvorsorge: "Es muss schon etwas Besonderes an diesen Menschen sein, die Tag ein, Tag aus sich für andere einsetzen und nicht nur einmal dafür auch ihr Leben riskieren", so Baur. "Dieser Einsatz für den Mitmenschen entspringt einem hohen Verantwortungsbewusstsein, inspiriert von unserem christlichen Menschenbild." Im Hinblick auf den selbstlosen Einsatz der unzähligen Ehrenamtlichen forderte der Malteser Landesbeauftragte: "Deswegen dürfen wir nicht nachlassen, diesen Bevölkerungsschutz zu stärken - durch technische Ausstattung, durch adäquate Unterbringung und durch motivierte Helferinnen und Helfer."  

Gleichzeitig machte Baur deutlich, wie wichtig das Miteinander von Organisationen und Behörden, vorn Haupt- und Ehrenamt, von Einheimischen und Neuankömmlingen sei, um die wachsenden Herausforderungen - auch angesichts der zunehmenden Rücksichtslosigkeit und Brutalität in der Gesellschaft - bewältigen zu können: "Es ist das Miteinander, welches uns erfolgreich macht... Mit einem selbstbewussten Auftreten können wir zuversichtlich die auf uns zukommenden Aufgaben bewältigen, mit einem freundschaftlichen Umgang untereinander können wir uns in Gefahrenlagen gegenseitig Halt geben. Mit einem solch gebündelten Miteinander werden wir viel Freude für den Dienst am Nächsten haben - und darin auch Erfüllung finden", so sein Fazit.

Der Empfang für rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stand unter dem Motto „Helfen in nah und fern“ und verdeutlichte das außergewöhnliche Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer – vom Einsatz vor Ort bis hin zum weltweiten Einsatz für in Not geratene Menschen.

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